Psychosekten und wie Sie diese erkennen

Die bekannte amerikanische Sektenexpertin Margarete Singer gibt in ihrem Buch

„Sekten: Wie Menschen ihre Freiheit verlieren und wiedergewinnen können“

eine eindrückliche Beschreibung, wie Sekten funktionieren. Dabei langweilt sie ihre LeserInnen nicht mit theologischen oder etymologischen Abhandlungen, sondern führt den Begriff der “Sektenbeziehung” ein, um auf anschauliche Weise die in solchen Gruppen ablaufenden Interaktionsprozesse zu beschreiben. Singer zufolge zeichnet sich eine „Sektenbeziehung“ darin aus, dass

… eine Person bewusst und gezielt auf andere einwirkt, um sie in allen wichtigen Lebensentscheidungen vollständig oder beinahe vollständig von sich abhängig zu machen, und die Anhänger glauben macht, sie verfüge über eine besondere Gabe oder außergewöhnliches Wissen. (Singer, M.T. & Lalich, J., 1997, S. 3)

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Unter Psychogruppen abgelegt.
Am 30. Juni 2007 veröffentlicht. 1 Kommentar

Der Weg zum Guru (in eine Psychosekte und wieder raus)

Eine gekürzte Einführung von Wolfgang Rühle, http://www.sekteninfo-sachsen.de

1. Gesucht und gefunden oder geworben?

Ein weit verbreiteter Irrtum ist die Fiktion des Suchers, die besagt, dass Menschen, die einer Sekte/Psychogruppe beitreten, auf der Suche nach genau dieser gewesen seien. Mit der Darstellung, die Mitglieder einer Psychogruppe hätten selbst nach genau dem Guru o.ä. gesucht, wird die aktive Rolle von Sekten und ähnlicher Gruppierungen bei der Rekrutierung von Mitgliedern verharmlost.

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Unter Psychogruppen abgelegt.
Am 18. Juni 2007 veröffentlicht. Noch kein Kommentar

  • Author

    Marc Schmuziger, lic. phil. Fachpsychologe für Psychotherapie FSP

    Psychotherapeutische Arbeit mit Jugendlichen und Erwachsenen in 3011 Bern und 4802 Strengelbach

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6. Oktober 2009

Spiritualität und Focusing